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    Die CDU Spandau hat ihr Verkehrskonzept für Spandau vorgestellt. Mit einem breiten Mix der unterschiedlichen Verkehrsträger präsentieren die Christdemokraten ihre Vorstellungen davon, wie Spandaus Verkehrsinfrastruktur mit den steigenden Einwohnerzahlen mitwachsen kann.

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19.05.2017
SPD kündigt U-Bahn-Konsens auf
Wegner: Spandau hat beim U-Bahn-Bau keine Zeit zu verlieren
Der Verkehrsausschuss der BVV Spandau hat eine mögliche Verlängerung der U7 aufs Ab-stellgleis geschoben. Statt sich beim Senat für eine schnellstmögliche Prüfung der Ausbau-möglichkeiten einzusetzen, soll nun erst vom Bezirk ein umfangreiches Verkehrskonzept er-stellt werden. Erst im vergangenen Jahr hatten CDU und SPD im Abgeordnetenhaus be-schlossen, die Ausbaumöglichkeiten der U7 bis zur Heerstraße und der U2 ins Falkenhage-ner Feld voranzubringen. Bereits im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag wurde berlinweit ei-nem Neubau von U-Bahn-Strecken zugunsten neuer Tram-Linien eine Absage erteilt.
Spandaus CDU-Vorsitzender Kai Wegner kritisierte diese Entscheidung:
"Die Aufkündigung des U-Bahn-Konsenses ist eine ideologische Geisterfahrt. Der Berliner Senat hat bereits seit Jahrzehnten eine vorausschauende Verkehrsplanung verschlafen. Spandau hat keine weitere Zeit zu verlieren, denn Spandau ist ein wachsender Bezirk.

In vielen Bereichen Spandaus entstehen große neue Quartiere, die fernab jeglicher Anbin-dung an den schienengebundenen Personennahverkehr liegen. Wir produzieren hier ge-wollt bereits wieder neue Staufallen. Die rot-rot-grüne Koalition stellt die eigenen ideologi-schen Verkehrsideen vor die Bedürfnisse der Bevölkerung und die Spandauer SPD reiht sich hier leider nahtlos ein. Die Aufkündigung des U-Bahn-Konsenses ist absolut unverantwort-lich. Spandau braucht ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien.

Die Spandauer CDU drängt auf ein schnelles, aber auch vorausschauendes Verkehrskonzept des Senats. Wir stehen zum Ausbau der Linien U7 und U2. Der Ausbau muss aber auch von weiteren Maßnahmen begleitet werden. Wir brauchen einen fairen Mix aller Verkehrsarten und nicht eine ideologische Verkehrspolitik, die zum Stillstand bzw. Stau führt. Die Men-schen in Kladow, im Falkenhagener Feld oder auch in Hakenfelde erwarten Antworten. Und die muss der Senat jetzt geben und nicht erst in zehn Jahren!"


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