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25.01.2010, 17:37 Uhr
Kinderschaender Uwe K.: Was wusste das Jugendamt Spandau?
CDU fordert Aufklärung vom Jugendamt. Aktuelle Stunde im Jugendhilfeausschuss beantragt.
Der Fall des Kinderschänders Uwe K. hat bundesweit für Empörung gesorgt. Inzwischen wird gegen das Spandauer Jugendamt ermittelt, da der Verdacht besteht, dass Mitarbeiter des Jugendamtes gegen ihre Fürsorgepflicht verstoßen hätten. Das Jugendamt betreute die Familie des jüngsten Opfers, ein 12jähriges Mädchen aus sozial schwachen Verhältnissen, vermochte es jedoch nicht, den Übergriff zu verhindern.
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau und Bundestagsabgeordneter, und Heiko Melzer, Wahlkreisabgeordneter für das Falkenhagener Feld, erklären:
„Parallel zur Aufarbeitung der Verantwortung der Polizeispitze ist zu klären, in wie weit das Spandauer Jugendamt vom Aufenthalt und der Gefährdung von Herrn K. wusste und welche Maßnahmen zum Schutz der Kinder eingeleitet wurden. Unverständlich ist es allerdings, dass gerade ein junges Mädchen, dass durch das Spandauer Jugendamt betreut wurde, Opfer des Kinderschänders wurde. Wir begrüßen es daher sehr, dass die Staatsanwaltschaft den Fall genauer unter die Lupe nimmt.“
Nach Polizeiangaben sei das Jugendamt über den Aufenthalt des Täters informiert gewesen. Gestern meldete der RBB, dass in Spandau insgesamt 25 als gefährlich eingeschätzte Kinderschänder leben würden.
Frank Bewig, stellv. Vorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV-Spandau:
„In der morgigen Sitzung des Spandauer Jugendhilfeausschusses erwarte ich von der zuständigen Jugendstadträtin detaillierte Auskunft über die Vorgänge im Jugendamt. Ich bin sehr erschüttert darüber, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses bisher nicht über die angeblich seit Dezember laufenden Ermittlungen im Jugendamt informiert wurden. Es wird grundsätzlich zu prüfen sein, wie das Jugendamt mit solchen Meldungen seitens der Polizei und Justiz umgeht, welche Maßnahmen ergriffen werden und welche Strategie verfolgt wird, um die Spandauer Kinder vor solchen Straftätern zu schützen.“
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau und Bundestagsabgeordneter, und Heiko Melzer, Wahlkreisabgeordneter für das Falkenhagener Feld, erklären:
„Parallel zur Aufarbeitung der Verantwortung der Polizeispitze ist zu klären, in wie weit das Spandauer Jugendamt vom Aufenthalt und der Gefährdung von Herrn K. wusste und welche Maßnahmen zum Schutz der Kinder eingeleitet wurden. Unverständlich ist es allerdings, dass gerade ein junges Mädchen, dass durch das Spandauer Jugendamt betreut wurde, Opfer des Kinderschänders wurde. Wir begrüßen es daher sehr, dass die Staatsanwaltschaft den Fall genauer unter die Lupe nimmt.“
Nach Polizeiangaben sei das Jugendamt über den Aufenthalt des Täters informiert gewesen. Gestern meldete der RBB, dass in Spandau insgesamt 25 als gefährlich eingeschätzte Kinderschänder leben würden.
Frank Bewig, stellv. Vorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV-Spandau:
„In der morgigen Sitzung des Spandauer Jugendhilfeausschusses erwarte ich von der zuständigen Jugendstadträtin detaillierte Auskunft über die Vorgänge im Jugendamt. Ich bin sehr erschüttert darüber, dass die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses bisher nicht über die angeblich seit Dezember laufenden Ermittlungen im Jugendamt informiert wurden. Es wird grundsätzlich zu prüfen sein, wie das Jugendamt mit solchen Meldungen seitens der Polizei und Justiz umgeht, welche Maßnahmen ergriffen werden und welche Strategie verfolgt wird, um die Spandauer Kinder vor solchen Straftätern zu schützen.“
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