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27.03.2012
Grundwasserstand in Siemensstadt:
Senat plant „Runden Tisch“
Durch den seit Jahren sinkenden Trinkwasserverbrauch erlebt Berlin einen Anstieg des Grundwasserpegels. Die Einstellung des Betriebs im Wasserwerk Jungfernheide im September 2001 hat diesen Befund in der Siemensstadt noch verstärkt. In den Folgejahren wurde in dem Werk nur in deutlich geringerem Umfang Wasser gefördert, schließlich war ein völliger Stopp der Pumpen vorgesehen. Seitdem bezahlt der Siemens-Konzern den Weiterbetrieb des Wasserwerks, um einen weiteren Anstieg zu verhindern. Das Unternehmen sieht dies jedoch nicht als dauerhaften Lösungsweg. Wirtschafts- und Wohnungsbauverbände fürchten Schäden an Gebäuden und Standortnachteile. Durch Betriebsstörungen seien bereits Arbeitsplätze in Gefahr geraten.

Matthias Brauner, MdA
Der Siemensstädter Abgeordnete Matthias Brauner (CDU) beobachtet diese Entwicklung seit langem und holt regelmäßig Einschätzungen des Senats zum Grundwasserstand in diesem Teil seines Wahlkreises ein. In der aktuellen Antwort auf die Anfrage des Abgeordneten erklärt der Senat die Steigerung des Wasserstands im Jahr 2011 mit starken Regenfällen. Dem konnte die fortgesetzte Grundwasserregulierung im geschlossenen Wasserwerk Jungfernheide nur zu einem gewissen Teil entgegenwirken.

Laut Bauordnung sind die Grundstückseigentümer selbst zum Schutz vor Wasserschäden verpflichtet. Der neue Senat sieht gemäß der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD für dieses Jahr Gesprächskreise von Fachleuten und Betroffenen(„Runder Tisch Grundwasser“) vor, um gemeinsam Wege zum Umgang mit steigenden Grundwasserpegeln zu entwickeln.

Der Abgeordnete Matthias Brauner begrüßt die Pläne des Senats:
„Der Anstieg des Grundwasserpegels in der Siemensstadt ist seit Jahren ein ernsthaftes und ungelöstes Problem. Zu lange wurden die Siemensstädter im Ungewissen gehalten. Der neue Senat muss die Entwicklung eines nachhaltigen Konzepts für verträgliche Grundwasserstände nach Kräften unterstützen. Dies kann nur in Abstimmung mit den betroffenen Hauseigentümern geschehen. Der geplante ‚Runde Tisch Grundwasser‘ ist ein überzeugender Schritt zu mehr Bürgernähe und Transparenz.“


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