Beschleunigte Ahndung von Jugendstraftaten jetzt endlich auch in Spandau CDU begrüßt schnelle Prozesse gegen junge Straftäter
Das sogenannte „Neuköllner Modell“ - beschleunigte Gerichtsverhandlungen gegen junge Straftäter - wird jetzt auch in Spandau angewandt.
Ziel des Neuköllner Modells ist die Verkürzung von Jugendstrafverfahren. Dadurch soll erreicht werden, dass jugendliche Täter schneller die Konsequenzen für ihre strafbaren Handlungen spüren. Zugleich erhoffen sich die Initiatoren dieses Modells eine präventive Wirkung und weniger Wiederholungstäter.
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau:
„Das Projekt zur beschleunigten Ahndung von Jugendstraftaten wird jetzt endlich auch auf Spandau ausgeweitet. Aufgrund des bisherigen Erfolgs ist dieser Schritt richtig und notwendig. In diesem Zusammenhang danken wir Jugendrichterin Kirsten Heisig für ihre verdienstvolle und engagierte Arbeit, ohne die der Erfolg des Neuköllner Modells kaum denkbar erscheint.“
Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV Spandau:
„Mit dieser Entscheidung sehen wir uns in unserer langjährigen Forderung bestätigt. Denn nur wenn Rechtsverstöße schnell und konsequent geahndet werden, ist es möglich, eine nachhaltige präventive Wirkung zu erreichen und gerade bei jugendlichen Straftätern den gewünschten erzieherischen Effekt zu erzielen. Die Strafe muss daher der Tat auf dem Fuße folgen.“
Frank Bewig, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der BVV Spandau:
„Auch aus Sicht der Jugendhilfe begrüße ich das beschleunigte Jugendgerichtsverfahren. Auch in Spandau gibt es inzwischen immer jünger werdende Straftäter, die mit den bisherigen Jugendhilfemaßnahmen nicht gebremst werden konnten. Leider hat der rot-rote Senat aus ideologischen Gründen viel zu lange zugeschaut und damit inzwischen verfestigte Strafkarrieren zu verantworten.“ |