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27.10.2014 | CDU Spandau
Kleebank muss für Klarstellung sorgen
Wasserfreunde 04 nicht verunglimpfen
Nach der anhaltenden Kritik von SPD und Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau an den Wasserfreunden Spandau 04 hat dieser heute nun mit einem Offenen Brief an die Bezirksverordneten reagiert. In diesem überlegt Vereinpräsident Hagen Stamm unter andere darüber nach, ob noch der richtige Bezirk im Vereinsnamen stehe. Die Wasserfreunde hatten zuvor mehrfach angeboten, das Kombibad Spandau Süd zu betreiben und somit sicherzustellen, dass die Spandauerinnen und Spandauer ab Januar 2015 nach fünf Jahren dort wieder schwimmen gehen können.
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau und Mitglied des Deutschen Bundestages
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau und Bundestagsabgeordneter erklärt anlässlich des offenen Briefes des Vorsitzenden der Wasserfreunde Spandau 04, Hagen Stamm:

„Ich bin erschüttert, dass der Präsident der Wasserfreunde Spandau 04 aufgrund des Verhaltens der rot-rot-grünen Zählgemeinschaft öffentlich überlegt, den Bezirksbezug aus dem Vereinsnamen zu streichen. Die Wasserfreunde Spandau 04 sind ein erfolgreicher Verein und mit seiner über 100-jährigen Tradition ein bedeutendes Aushängeschild insbesondere im Leistungssport weit über die Grenzen Spandaus aber auch Berlins hinweg. Es kann nicht sein, dass von Seiten der rot-rot-grünen Zählgemeinschaft der Eindruck erweckt wird, dass ein Betreiben der Wasserfreunde zur Zwangsvereinsmitgliedschaft oder eingeschränkten Nutzung für die Öffentlichkeit führt, geschweige denn zu Lasten von Personal der BBB geht. Insbesondere die öffentlichen Angriffe aus der Spandauer SPD sind inakzeptabel. Der SPD-Bezirksbürgermeister Kleebank ist daher aufgefordert, dringend für Klarstellung zu sorgen, um einen Imageschaden vom Bezirk abzuwenden.

Berlin hat 12 Millionen Euro für die Instandsetzung investiert. Der Schwimmstandort ist wichtig für Schulklassen, Familien und Senioren und die Spandauer mussten lange genug auf die Öffnung warten. Für mich ist entscheidend, dass das Bad nun schnellstmöglich eröffnet wird. Das Bad sollte dabei in der Hand der BBB bleiben. Es sind aber sämtliche Möglichkeiten zu prüfen, wer das Bad betreibt. Hier darf es nicht zu Verunglimpfungen von Vereinen kommen, die als Aushängeschild für den Bezirk wirken. Ich habe keinen Zweifel, dass die Wasserfreunde Spandau 04 genug Erfahrungen haben, um ein solches Bad zum Wohle des ganzen Bezirks zu betreiben.“


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