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21.02.2012
Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus
Kai Wegner ruft zum Mitmachen auf!
Die rechtsterroristische Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ hat ganz Deutschland erschüttert und viele Fragen aufgeworfen. Neben der konsequenten Strafverfolgung stehen im Moment zu Recht die politischen Konsequenzen auf der Agenda.
Kai Wegner, Mitglied des Deutschen Bundestages
Die Bundesregierung hat daher einen Schülerwettbewerb ins Leben gerufen, der Ideen gegen Rechtsextremismus fördern und auszeichnen will. Nichts fürchten Nazis mehr als das freie Wort, als die kritische Diskussion und das selbstständige Denken. Schülerinnen und Schüler sollen darin bestärkt werden, sich ein eigenes Urteil zu bilden, über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, über Freiheit und Toleranz.

Was können Schülerinnen und Schüler in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Stadt gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen? Welche Möglichkeiten gibt es im Internet, sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen? Mit welchen Aktionen kann man im Alltag deutlich machen: Toleranz zeigt sich im Handeln?

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren – entweder einzeln oder als Gruppe/Schulklasse. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Als Wettbewerbsbeitrag kann ein Video oder eine Webseite gestaltet, eine Fotoreportage oder eine künstlerisch-kreative Arbeit erstellt oder ein interessanter Text oder ein Aufsatz geschrieben werden. Die Schülerinnen und Schüler können attraktive Preise gewinnen, z.B. Gruppen- oder Klassenreisen nach Brüssel, München oder Berlin.

Kai Wegner, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau:
„Viel stärker als bisher müssen die hinter dem Rechtsextremismus stehenden Einstellungen und Haltungen in unserer Gesellschaft thematisiert werden, weil sie die fundamentalen Grundlagen des Zusammenlebens in Frage stellen. Nur wenn das gesamtgesellschaftliche Problem des Rechtsextremismus ausreichend Beachtung findet, können auch Ursachen und Wirkungen des Rechtsextremismus entschieden bekämpft werden. Daher rufe ich alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren auf, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen!“

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite www.gerechtesache. de


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